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Gemeinsam für gute Kinderbetreuung in Bremen.

Wir sind der Gesamtelternbeirat von KiTa Bremen und vertreten die Interessen von rund 10.000 Kindern und ihren Familien.

Was macht der GEB?

Wir setzen uns für eine verlässliche Betreuung, gute Rahmenbedingungen und eine qualitativ hochwertige pädagogische Arbeit ein. Dabei bringen wir die Perspektive der Familien in den Dialog mit KiTa Bremen, greifen Anliegen aus den Einrichtungen auf und setzen uns für Lösungen ein.

In regelmäßigen Gesprächen mit der Geschäftsführung von KiTa Bremen nehmen wir eure Anliegen auf, sprechen über aktuelle Herausforderungen und begleiten Entwicklungen kritisch und konstruktiv.

Der GEB ist die Stimme der Eltern auf übergreifender Ebene. Wir informieren, vermitteln, bringen Themen auf den Tisch und setzen uns dafür ein, dass die Interessen von Kindern und Familien gehört werden.

Ihr habt ein Anliegen, eine Frage oder ein Thema, das mehrere Familien betrifft?

Sprecht uns gerne an – gemeinsam können wir etwas bewegen.

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Mitreden

Wir bringen die Perspektiven und Anliegen der Eltern in Gespräche und Entscheidungsprozesse ein.

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Vertreten

Wir vertreten die Interessen der Familien gegenüber KiTa Bremen und setzen uns für gute Rahmenbedingungen ein.

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Informieren

Wir informieren Eltern über wichtige Entwicklungen, aktuelle Themen, Entscheidungen und unsere Arbeit.

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Verändern

Wir greifen Herausforderungen auf, entwickeln gemeinsam Lösungen und setzen uns für konkrete Verbesserungen ein.

Statement des GEB-Vorstandes
Jetzt muss Qualität im Mittelpunkt stehen!

 

Der Gesamtelternbeirat Bremen begrüßt die Nachricht, dass aktuell offenbar ausreichend Kitaplätze in Bremen zur Verfügung stehen und in einigen Einrichtungen sogar noch freie Plätze vorhanden sind. Das ist grundsätzlich eine gute Entwicklung.

 

Doch genau diese Entwicklung muss jetzt als Chance verstanden werden: Wenn Plätze vorhanden sind, müssen wir endlich wieder stärker über die Qualität sprechen. Freie Plätze dürfen gerade jetzt nicht dazu führen, dass Gruppen geschlossen werden, wie dies bereits in den letzten Wochen und Monaten bei KiTa Bremen passiert ist. Vielmehr muss die aktuelle Situation als Chance verstanden werden, um die Rahmenbedingungen in den Einrichtungen zu verbessern. In der GEB-Sitzung im Juni 2026 hat Senator Rackles von der zeitnahen Umsetzung von kleineren Gruppen im Rahmen einer Testphase der Qualitätsoffensive gesprochen. Diese Umsetzung muss jetzt erfolgen, denn kleinere Gruppen bedeuten weniger Belastung für die Fachkräfte, mehr Zeit für jedes einzelne Kind und damit bessere Möglichkeiten für Bildung, Förderung und individuelle Begleitung. In diesem Zusammenhang muss auch die gesetzliche Grundlage des Betreuungsschlüssel von 1:20 im Elementarbereich endlich der Realität in den Häusern angepasst werden.

Das vergangene Jahr hat deutlich gezeigt, wie hoch die Belastung für pädagogische Fachkräfte ist. Personalmangel, Krankheitsausfälle – oft Langzeiterkrankungen – und zusätzliche organisatorische Anforderungen führen dazu, dass der Anspruch an gute frühkindliche Bildung nur schwer, bzw. gar nicht erfüllt werden kann. Klassische Alltagsroutinen, bestehend aus Mittagsschlaf und Morgenkreis sowie zusätzliche Angebote wie Ausflüge oder Vorschulangebote haben im letzten Jahr oft nicht stattgefunden.

Dies veranschaulicht eindrucksvoll der Brandbrief von Februar 2026 zum Thema, mittlerweile unterzeichnet von über 40 Elternbeiräten von Einrichtungen des Trägers KiTa Bremen, sowie des Kitafachkräfteverbands Bremen - Niedersachsen e.V., der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Bremen (GEW) und der Elterninitiative KITAstrophe Bremen.

 

Kinder brauchen verlässliche Beziehungen, Aufmerksamkeit und eine Betreuung, die ihren individuellen Bedürfnissen gerecht wird. Doch auch im angelaufenen Kitajahr 2026/27 verzeichnen wir bereits in einigen Einrichtungen des Trägers KiTa Bremen wieder Notdienste.

 

Wir brauchen deshalb jetzt einen Perspektivwechsel: Die Frage darf nicht mehr allein lauten, wie viele Kitaplätze Bremen anbieten kann, sondern unter welchen Bedingungen diese Plätze angeboten werden. Wenn tatsächlich ausreichend Plätze vorhanden sind, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, die freien Kapazitäten für eine Qualitätsverbesserung zu nutzen: kleinere Gruppen, bessere Personalschlüssel, weniger Belastung für die Fachkräfte und mehr Zeit für die Kinder. Denn ein Kitaplatz allein ist noch keine gute Betreuung. Kitas haben einen Bildungsauftrag! Qualität entscheidet darüber, was Kinder aus ihrer Kitazeit mitnehmen und unter welchen Bedingungen sie in die Grundschule starten.

 

Wir fordern deshalb, die aktuelle Entwicklung nicht nur als Erfolg bei der Platzversorgung zu betrachten, sondern als Chance für einen längst überfälligen Schritt hin zu mehr Qualität in Bremens Kitas.

 

Jetzt ist der Zeitpunkt die Qualität von frühkindlicher Bildung in den Fokus zu rücken!

 

Der GEB-Vorstand

Kinder zeichnen gemeinsam

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